Geschichtliches

In Mexiko entwickelten sich die ersten Hochkulturen ab 1500 v. Chr. auf dem Gebiet des heutigen Mesoamerika, das sowohl Mexiko als auch Zentralamerika umfasst. Die ersten waren die Olmeken südlich von Veracruz und Oaxaca, zwischen 1500 und 500 v. Chr. Ihr plötzliches Verschwinden ist bis heute nicht abschließend geklärt.

Die wichtigsten und am weitesten entwickelten Hochkulturen Mesoamerikas waren die Maya und Azteken. Die Zeit der Maya-Kultur auf der Halbinsel Yucatán und dem Gebiet in Richtung Zentralamerika wurde auf 500 v. Chr. bis 1550 n. Chr. datiert. Mithilfe weitreichender Kenntnisse in Mathematik und Astronomie entwickelten die Maya einen für die damalige Zeit in Mesoamerika höchst komplexen und genauen Kalender. Darüber hinaus unterhielten sie umfangreiche Handelsbeziehungen nach Teotihuacán (Zentralmexiko) und Nordamerika. Der Bau der Stadt Teotihuacán und insbesondere der großen Sonnen- und Mondpyramide begann 200 n. Chr. Warum die Ansiedlung, die zeitweise bis zu 200.000 Einwohner gehabt haben soll, verlassen wurde, ist immer noch nicht geklärt. Doch durch die Entdeckung eines Tunnels unter der Pyramide des Quetzalcoatl (Gottheit) scheint die Beantwortung dieser Frage wesentlich näher gerückt.

Xochicalco im Südwesten von Mexiko-Stadt war ein kulturelles Zentrum, in dem sowohl der Einfluss der Maya als auch der von Teotihuacán zu spüren war, das vor den Toren des heutigen Mexiko-Stadt liegt und für die Azteken als die Stadt galt, in der die Götter geboren wurden. Xochicalco verband die Kulturen der verschiedenen Gesellschaften dieser Zeit. Nach dem Verlassen Teotihuacáns und durch das entstandene Machtvakuum galt Xochicalco zwischen 650 und 900 n. Chr. als wichtiges politisches und religiöses Zentrum, insbesondere wegen seiner günstigen geografischen Lage auf einem Berg, von dem man das Tal von Morelos überblicken konnte.

Eine weitere sehr wichtige Hochkultur in der Geschichte Mexikos waren die Azteken, oder Mexika, der Legende nach ein Nomadenvolk aus dem Norden auf der Suche nach einem Zeichen, das ihnen von ihrem Gott vorhergesagt wurde: ein Adler, der auf einem Kaktus sitzend eine Schlange fraß. Dort sollten sie sich niederlassen und die mächtigste Stadt jener Zeit bauen. Dieses Bild zeigte sich ihnen im 14. Jahrhundert auf einer Insel im Texcoco-See im Anahuac-Tal, wo sie die Stadt Tenochtitlan gründeten, die sich heute im historischen Zentrum von Mexiko-Stadt befindet.

1519 landeten die Spanier unter der Führung von Hernán Cortés in Veracruz im Golf von Mexiko. Auf dem Weg nach Tenochtitlan wurden viele Städte, darunter auch Cholula, von den Spaniern unterworfen oder zerstört. Trotzdem empfing Moctezuma II., der Herrscher über das Reich der Azteken, Hernán Cortés im Jahr 1519 mit offenen Armen, da er laut einer Sage die Rückkehr des weißhäutigen, bärtigen und aus dem Osten kommenden Quetzalcoatl-Gottes erwartete, der den verlassenen Azteken-Thron einfordern würde. Trotz des friedlichen und gastfreundlichen Empfangs von Cortés durch Moctezuma II. in Tenochtitlan wurde Moctezuma II. gefangen genommen und später ermordet, woraufhin die Spanier aus der Stadt flüchteten. Im Jahre 1521 zog Cortés mit frischen Kämpfern und befreundeten Stämmen nach Tenochtitlan und zerstörte die gesamte Stadt, um auf den Trümmern Mexiko-Stadt aufzubauen. All dies geschah zu einer Zeit, in der in Europa Martin Luther seine 95 Thesen veröffentlichte und es zu einer Intensivierung des Hugenottenkrieges kam.

Nach fast drei Jahrhunderten der Unterdrückung und Ausbeutung der indigenen Bevölkerung im Vizekönigreich Neuspanien (heutiges Mexiko) trafen sich 1810 in Queretaro die Konspiratoren der Unabhängigkeitsbewegung. Nach elf Jahren des Kampfes unterzeichnete Spanien 1821 schließlich die Unabhängigkeitserklärung. In Europa führte Napoleon zu dieser Zeit viele Kriege, unter anderem den gegen Spanien und Deutschland, an dessen Ende sich der Deutsche (Staaten-) Bund formierte.

Auf die Unabhängigkeit Mexikos folgten Jahrzehnte des politischen und wirtschaftlichen Chaos und verschiedenste Ansprüche auf die Präsidentschaft, weshalb in 27 Jahren zirka 40 Regierungen an der Macht waren. In diese Zeit fiel die Unabhängigkeitserklärung von Texas, das bis dato ein Teil Mexikos gewesen war, und die USA planten, ihr Territorium in Richtung Süden noch mal zu erweitern. Der zweijährige Krieg endete mit der Unterzeichnung des Vertrags von Guadalupe Hidalgo am 2. Februar 1848; Teil des Vertrages war die Abtretung der heutigen US-Bundesstaaten Texas, Kalifornien, Arizona, Nevada und Utah, also rund der Hälfte des mexikanischen Territoriums, an die USA. Die Unterzeichnung des Vertrags geschah zeitgleich zur deutschen Revolution von 1848/1849.

Wegen der jahrelangen Verschwendung, der fehlenden Steuerpolitik seit der Unabhängigkeit und diverser Kriege waren die Staatskassen leer – somit vereinbarte der mexikanische Präsident Benito Juarez die Zahlungseinstellung der Auslandsschulden gegenüber Großbritannien, Spanien und Frankreich. Frankreich unter Napoleon III. sowie die anderen europäischen Herrscher verletzten dieses Abkommen und nahmen die Zahlungsaussetzung zum Anlass, im Jahr 1862 in Mexiko einzumarschieren. Auch wenn die französische Intervention in Puebla erfolgreich bekämpft wurde, drangen die französischen Truppen bis Mexiko-Stadt vor und zogen erst 1867 nach dem Tod von Kaiser Maximilian I. wieder ab.

Als Folge dessen begann die Regierungszeit von Porfirio Diaz, die fast 30 Jahre dauerte und mit der mexikanischen Revolution 1910 beendet wurde. Seit Beginn der Präsidialrepublik und der 1916 veröffentlichten, noch heute gültigen Verfassung gibt es eine relative Stabilität in Mexiko.

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